Vereinssatzung

§ 1 Name und Sitz

 

Der Verein ist im Vereinsregister beim Amtsgericht Iserlohn, Registerblatt VR1411 eingetragen.
Er trägt den Namen: Iserlohner Kreisel e.V.
Er hat seinen Sitz in Iserlohn.
Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2 Vereinszweck

 

Zweck des Vereins ist die Unterstützung von hilfsbedürftigen Personen und gemeinnützigen Institutionen.


Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die individuelle Unterstützung von bedürftigen Gruppierungen und Öffentlichkeitsarbeit. Über das entsprechende Engagement wird auf der Jahreshauptversammlung entschieden.

 

Vorschläge für das Engagement werden vom Vorstand unterbreitet. Die Mitglieder haben die Möglichkeit, eigene Vorschläge mit einer Frist von zwei Wochen vor der Versammlung in schriftlicher Form oder zur Niederschrift bei einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied beim Vorstand einzureichen.

 

§ 3 Selbstlosigkeit

 

Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. 


Die Vorstandsmitglieder arbeiten ehrenamtlich und  erhalten keine Vergütungen oder Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

 

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 4 Mitgliedschaft

 

Mitglied kann jede volljährige oder minderjährige (mit Einverständnis der Erziehungsberechtigten) natürliche Person werden. Der erste Besuch einer Mitgliederversammlung gilt als Schnuppertag. Bei der zweiten Teilnahme ist der Aufnahmeantrag in schriftlicher Form zu stellen. Dem schriftlichen Aufnahmeantrag folgt die Prüfung und Aufnahme oder Ablehnung durch den Vorstand.


Die Mitglieder haben die Möglichkeit, der Vorstandsentscheidung zu widersprechen. Der Widerspruch ist schriftlich oder zur Niederschrift bei einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied innerhalb von sechs Wochen nach der Entscheidung beim Vorstand einzureichen.


Ehrenmitglieder einzelner Personen sind zugelassen.


Jugendliche und Kinder unter 16 Jahren sind nicht stimmberechtigt.


Die Mitgliedschaft endet sofort mit dem Tod des Mitglieds, durch Ausschluss aus dem Verein oder durch ordentliche Kündigung.

 

Eine ordentliche Kündigung kann nur zum Ende des Geschäftsjahres bzw. Kalenderjahres erfolgen. Sie muss in schriftlicher Form erfolgen und drei Monate vor dem Jahresende beim Vorstand vorliegen.

 

Eine Beitragsrückerstattung erfolgt grundsätzlich nicht.

 

Es werden Mitgliedsbeiträge erhoben, über die Höhe entscheidet die Mitgliederversammlung. Sie sind im Voraus zum 01. Januar eines jeden Jahres zu entrichten.


Bei groben Verletzungen der Vereinspflichten, z.B. Nichtzahlung des Mitgliedsbeitrags trotz einmaliger Mahnung, kann der Vorstand den Ausschluss eines Mitglieds beschließen.


Im Einzelfall kann der Vorstand über eine Minderung des Beitrags für Kinder/Jugendliche entscheiden. In Härtefällen kann der Vorstand auf Antrag auch ordentlichen Mitgliedern eine Beitragsminderung gewähren.

 

§ 5 Jahreshauptversammlung

 

Die Jahreshauptversammlung findet jeweils im ersten Quartal eines jeden Jahres statt. Sie ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß mit einer Frist von 14 Tagen einberufen wurde.

 

Sie fasst mit der einfachen Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder Beschlüsse.

 

Ihr obliegt die Entgegennahme:

 

- des Geschäftsberichtes
- des Kassenberichtes
- der Berichte der Kassenprüfer
- gegebenenfalls Wahlen

 

Auf der ordentlichen Mitgliederversammlung erfolgt:

 

- die Entlastung des Vorstandes für das abgelaufene

  Geschäftsjahr
- die Beschlussfassung über gestellte Anträge
- Beschlussfassung über die Höhe der Mitgliedsbeiträge
- Beschlussfassung über Satzungsänderungen
- Beschlussfassung über die Veräußerung  und

  Erwerb von Liegenschaften
- Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins

 

Eine Änderung der Satzung bedarf einer 2/3  Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.

 

Einer Änderung des Vereinszwecks oder der Auflösung des Vereins müssen ¾  der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder zustimmen. Mitglieder, die sich der Stimme enthalten, werden behandelt wie nicht Erschienene.


Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden protokolliert, das Protokoll muss vom Protokollführer und einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied zur Anerkennung unterschrieben werden.

 

§ 6 Vertretungsberechtigter Vorstand gem. § 26 BGB

 

Der Vorstand besteht aus dem/r ersten und  zweiten  Vorsitzenden sowie dem/r Kassierer/in.

 

Vertretungsberechtigt sind gemeinsam: der/die 1. Vorsitzende und ein anderes Mitglied des vertretungsberechtigten Vorstands.

 

Der Vorstand sowie der Beirat werden jeweils für 2 Jahre gewählt.

 

Der Vorstand bleibt bis zur Wahl eines neuen Vorstands oder bis zur Abberufung durch die Mitgliederversammlung im Amt.

 

§ 7 Geschäftsführender Vorstand / Beirat

 

Die Mitgliederversammlung beschließt, ob und in welcher Anzahl weitere geschäftsführende, nicht vertretungsbe- rechtigte Vorstandsmitglieder gewählt werden.

 

Der Vorstand ist für alle Vereinsangelegenheiten zuständig, die nicht ausdrücklich der Mitgliederversammlung zugewiesen sind.

 

Er fasst Beschlüsse mit einfacher Mehrheit, hierüber werden schriftliche Protokolle angefertigt.

 

Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Vorstandsmitglieder anwesend ist.
Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die des 2. Vorsitzenden.

 

Die vertretungsberechtigten Vorstandsmitglieder sind an die Mehrheitsbeschlüsse des Vorstands gebunden.

 

Es unterliegt dem Vorstand zu entscheiden, ob für ein vorzeitig ausgeschiedenes Vorstandsmitglied, aus persönlichen, privaten, gesundheitlichen oder anderen Gründen, per Abstimmung für die Dauer der restlichen Amtszeit einen Nachfolger zu bestimmen.
Dieser muss mindestens 1 Jahr Mitglied im Verein sein, und lt. Satzung stimmberechtigt sein.

 

Mitglieder, die Punkte auf die Tagesordnung gesetzt haben möchten, sind verpflichtet, innerhalb von 14 Tagen nach erfolgter Einladung, die Punkte schriftlich oder zur Niederschrift bei einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied beim Vorstand einzureichen. Der Vorstand entscheidet über Zulassung oder Nichtzulassung. Die Nichtzulassung muss vom Vorstand schriftlich begründet werden. Auf der Mitgliederversammlung steht dem Mitglied ein Einspruchsrecht gegen die Nichtzulassung zu. Über den Einspruch entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfachem Mehrheitsentscheid. Gleiches gilt für alle außerordentlichen Mitgliederversammlungen, gleichgültig ob die Einladung durch den Vorstand erfolgt, oder sie aufgrund von Mitgliederentscheid erzwungen wird.

 

Stehen der Eintragung im Vereinsregister oder der Anerkennung der Gemeinnützigkeit durch die zuständige Finanzbehörde bestimmte Satzungsformulierungen entgegen, ist der vertretungsberechtigte Vorstand von den Mitgliedern ausdrücklich beauftragt, entsprechende Änderungen eigenständig durchzuführen. Bestand, Wert und Inhalt der Satzung dürfen dabei nicht verändert werden.

 

§ 8 Revision

 

Die Mitgliederversammlung wählt zwei Kassenprüfer/innen. Die Aufgaben sind die Rechnungsprüfung und Prüfung der ordnungs-gemäßen Kassen und Kontoführung, dieses betrifft sowohl Einnahmen als auch Ausgaben, sowie Feststellung des korrekten Kassenbestandes. Die Prüfung soll mindestens einmal im Jahr, kann aber auch jederzeit erfolgen und bezieht sich ausdrücklich sowohl auf alle Kassen, als auch auf alle Konten des Vereins im In- und Ausland.

 

Die Wahl der Kassenprüfer/innen erfolgt für 2 Jahre.  Sie endet durch Neuwahl oder durch  Abberufung durch die Mitgliederversammlung.

 

§ 9 Auflösung des Vereins


Bei Auflösung des Vereins fällt das Sach- und Kapitalvermögen des Vereins jeweils zu 50 % an die evangelische und katholische Kirche in Iserlohn, mit der Auflage, das Vermögen unmittelbar und ausschließlich für Kinder- und Jugendarbeit zu verwenden.

 

§ 10 Schiedsvertrag


Anliegender Schiedsvertrag ist Bestandteil der Satzung.


Iserlohn, 08.11.2009